Voting zum sound of dresden 2017 startet

Am 16. Januar startet das Voting zum sound of dresden. Jede(r) kann 3 Votes abgeben: Erststimme für den Favoriten, Zweitstimme und Drittstimme. Am 11. Februar endet das Voting. Dann stehen die 6 Bands und Musiker_innen fest, die das Finale in der Tonne bestreiten werden: Die Erstplatzierten in der jeweiligen Startkategorie sind gesetzt, die drei restlichen Startplätze werden unabhängig von der Startkategorie mit den Nächstplatzierten aufgefüllt. Die Jury behält sich den Einsatz eines Jokers vor und kann eine Wild Card fürs Finale vergeben. Das Finale findet dann am 24. März 2017 in der Tonne statt; präsentiert vom DRESDNER Kulturmagazin in Kooperation mit Tonne - Jazz Art Music, Scheune Akademie, Volume11, Oh My Music, arts up e.V. und weiteren Partnern.



Die 12 Kandidaten für das Voting zum sound of dresden 2017 

Die fünfköpfige Jury hat sich aufgrund der qualitativ außergewöhnlich guten Einsendungen in der Lo-Fi-Kategorie dazu entschieden, erstmals fünf Lo-Fi-Kandidaten ins Voting zu schicken. In der Rock-Kategorie hingegen wird es nur vier Startplätze geben, in der Freestyle-Kategorie sind es drei.

Hier die Wertung der Jury, die ihre Entscheidung nach den drei Kriterien öffentliche Selbstdarstellung der Band (Webseite, Ästhetik, Social Media, Videos), kompositorische Qualität der Songs (Handwerk, erkennbarer Stil), Qualität der Produktion (Umsetzung der Komposition, stimmige Produktion ...) getroffen hat. Maximal erreichbare Punktzahl: 90.

Rock

Sensifer 70 
LasseReinstroem 67
well-known pix 66
Sonosphere 65
Helium5 58
Eksperiment 55
Jonethen Fuchs 55
Ste-goons 54
Reaper'sScythe 52
Check The Fridge 50
Ute Moles 50
Ruhelos 44
Halbstark 50Hz 43

Lo-Fi

Ätna 84
BandaInternationale 78
Duo handinhand 72
Andi Valandi 67
Annemarie 66
Brettel 53
Martha Laux 52

Freestyle

Farid BenMiles 81
Mother Princess 79
PS feat. Rany 69
TheDetschins 62
openwater 62


Das Voting startet aller Voraussicht nach am 16. Januar 2017. Aktuelles auf der Facebook-Seite des sound of dresden 



Freestyle
Farid Ben Miles »Traditions«
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Farid Ben Miles ist ein Fingerstyle-Gitarrist, der die Grenzen der World Music mit viel Soul auslotet. »Cinematic World Fingerstyle« nennt er seinen Stil. Farid wurde 1986 in Paris geboren. Mit 6 Jahren entdeckte er die Gitarre für sich, stark beeinflusst von europäischer und arabischer Kultur. Mit 17 zog er nach Troyes und 6 Jahre später erhielt er sein Diplom als IT-Ingenieur. Das Spiel auf der Gitarre ließ ihn nie los und neben seinem Studium erlangte er Abschlüsse in klassischer Gitarre und Jazz. 2013 bereiste Farid für knapp 3 Jahre die weite Welt, wo auch die meisten seiner Werke entstanden sind. Und jetzt? Jetzt ist er in Dresden. »Die Liebe führe ihn hierher«, sagt er. Bild von Farid Ben Miles »Traditions«
Mother Princess »Chocolate«
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Bittersüße Melodien umhüllen, tiefdunkle Bässe lassen wanken und handgemachte Elektrobeats geben Dir den Rest: Mother Princess, das sind Inéz (vocals), Felix-Otto Jacobi (electric bass), René Bornstein (bass-accordion, synths, bass) und Arne Müller (drums, electronics). Bild von Mother Princess »Chocolate«
PS »Seifenoper (featuring Rany)«
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Seit mehr als 10 Jahren nutzt PS alias Picazzo Stack die Kunst des Rap, um sein Denken und Empfinden auf Beats auszudrücken. Neben einem hohen Anspruch an Lyrik liegt sein Augenmerk darauf, Gefühl, Sinn und Technik zu verbinden. Auf der aktuellen EP »Keine Kunst« beschäftigt sich PS neben persönlichen, auch mit gesellschaftlichen Themen aus dem Alltagsleben in Dresden der letzten zwei Jahre. Der Track »Seifenoper« wurde mit Rany Dabbagh, dem Singer/Songwriter und Bandleader von Rany, eingespielt. Bild von PS »Seifenoper (featuring Rany)«
Lo-Fi
Andi Valandi »Herr Lehmann«
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Er sei erwachsen geworden, unser Straßenjunge, schreibt die Presse. Und das liest Andi Valandi gar nicht so gerne. Denn sein Herz liegt doch noch immer im Staub auf dem harten Kopfsteinpflaster der Straße. Und dort gehört es auch hin. Gestützt von den Punk- und Bluesriffs seiner Band singt er dort weiter fröhlich vor sich hin – von Freiheit, Utopien und dem zärtlichen Genuss von Sternburgbier in der königlichen Oper. Bild von Andi Valandi »Herr Lehmann«
Annemarie »A Reflection«
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Gut 8 Jahre ist es her, dass Annemaríe ihre erste Gitarre zu Weihnachten geschenkt bekam. Nach einem jahrzehntelangen Boykott von Saiteninstrumenten, erwachte nun eine leidenschaftliche Liebe zur Klampfe. Nach einem kurzen Intermezzo mit einem Folk-Duo ist Annemaríe mittlerweile seit über 4 Jahren als Solokünstlerin unterwegs, um ihr umfangreiches Repertoire aus eigenen und Coversongs zu präsentieren. Im letzten Jahr veröffentlichte sie ihr Debütalbum »A Reflection«, das in Zusammenarbeit mit Elektronik-Nerd und Multinstrumentalist Jacob Richter (Suantraí, Die Drei Zwei) entstand. Bild von Annemarie »A Reflection«
Banda Internationale »Beraghsa«
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Die elfköpfige Brass-Band Banda Comunale hat sich zur »Banda Internationale« erweitert. Und das kam so: Nach über 40 Konzerten gegen Pegida, gegen „Nein-zum-Heim“-Initiativen und für geflüchtete Menschen in Erstaufnahmeeinrichtungen hat die Banda Comunale beschlossen, dass sie einen Schritt weitergehen wollen: Unter den Geflüchteten musste es doch auch Musiker geben – Menschen wie sie selbst, die ohne ihr Instrument, ohne den Austausch mit anderen und ohne das tägliche Üben einfach nicht sein können. Sie begannen sich umzuhören, Flugblätter in Unterkünften zu verteilen und Kontakt zu Sozialarbeitern aufzunehmen. Und sie hatten sich nicht geirrt: 9 Musiker aus Syrien, Iran, Irak und Burkina Faso gehören inzwischen fest zum neuen Projekt: Der Banda Internationale. Gemeinsam interpretieren sie den Begriff »Heimatmusik« neu und lassen traditionelle und zeitgenössische Musik aus den Herkunftsländern der Beteiligten zusammenfließen. Der Song »Beraghsa« ist noch unveröffentlicht. Bild von Banda Internationale »Beraghsa«
Duo handinhand »Was geht ab«
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Seit 2003 machen Annett Lipske und Beate Wein mit ihrer Mischung aus Straßenswing, Barfußbossa und Firlefunk die Welt jeden Tag ein bisschen besser. »Sie liefern erfrischend swingige, leicht angejazzte Melodien mit klugen, zumeist augenzwinkernden Texten. Dabei gelingt dem Duo handinhand der häufig schwierig zu umschiffende Spagat zwischen einfacher Sprache und feinsinnigem Wortwitz, ohne den Blick auf die Pointe zu vernachlässigen. Die Bühne strotzt nur so vor Spielfreude, vor Professionalität, vor Energie. Und ganz nebenbei hat man auch noch ein Menge Spaß. Die perfekte Rezeptur für einen ganz wunderbaren Konzertabend.« (Musikmagazin Deutsche Mugge) Bild von Duo handinhand »Was geht ab«
Ätna »Remission«
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Inéz (vocals, piano, synths) und Demian (drums, electronics, junk) haben sich in Dresden kennengelernt. Es war Musikliebe auf den ersten Beat. Wie die Schwestern und Brüder aus der Steinzeit lieben es die Beiden, ihren Sound komplett von Hand zu machen. Ohne Computer. Dafür tragen sie stundenweise Instrumente und Effektgeräte aus dem Proberaum in die Clubs des Landes. Bild von Ätna »Remission«
Rock
Lasse Reinstroem »Wonderfool World«
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Seit 2009 haben Lasse Reinstroem über 100 Gigs in Deutschland, Frankreich und Tschechien absolviert. »Psychedelic Rock trifft sich mit Stoner und Blues in einer Bar. Die beiden haben viel Spaß mit ihrem Kumpel, dem Punk, werden dann, nach einigen Bier und Gras ganz melancholisch, um sich dann jedoch zwischendurch immer wieder ordentliche Raufereien zu liefern.« (Anna Bakker) Bild von Lasse Reinstroem »Wonderfool World«
Sensifer »Those Empty Nights«
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Sensifer ist eine 4-köpfige Formation, die sich grob dem Genre »Postrock« zuordnen lässt. Wer damit nicht viel anfangen kann, der stelle sich sphärische sowie intuitive Gitarrenmelodien und Klangteppiche, monumentale Soundflächen durch Bass und Synthesizer und beschwörende bis mitreißende Drums vor. Das Ganze wird durch eine Dynamik von Laut bis Leise abgerundet, die den bewussten Zuhörer aus der alltäglichen Routine herausholt. Postrock ist aber nur ein Wort. Sensifer bedienen sich vieler Einflüsse verschiedener Musikrichtungen und lassen diese zu einer ehrlichen, aus dem Herz kommenden Mischung verschmelzen. Die Band selber bezeichnet ihren Sound als »International Ambient Postrock«. Bild von Sensifer »Those Empty Nights«
Sonosphere »Steamtank«
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Rock, Progressive und Krautfunk mit Patrick Neumann (guitar), Tobias Ridder (drums), Johannes Tränkner (vocals) und Marco Reichardt (bass). Kürzlich haben Sonosphere die EP »Kings In Paradise« herausgebracht, von der auch der Song »Steamtank« stammt. Bild von Sonosphere »Steamtank«
well-known pix »Jaywalker«
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Vier Freunde aus Sachsen-Anhalt, verteilt in ganz Mitteldeutschland, aber dennoch jede verfügbare Minute beieinander, um gemeinsam Musik zu machen – das sind well-known pix. Die Jungs haben in den letzten fünf Jahren bereits zwei LPs und eine EP veröffentlicht und über 130 Auftritte in ganz Deutschland gespielt. In dieser Zeit konnten sie Erfolge bei renommierten Bandcontests (u.a. Local Heroes, MDR-Sommertour) feiern oder in der Rolle als Vorband von Christina Stürmer und Renft überzeugen. Mit der gerade veröffentlichten dritten Scheibe »Spectogrammar« startet eine neue Live-Saison für die Vier. Mit den neuen Songs etablieren sie einen kreativ-progressiven Rock-Sound und unterstreichen einmal mehr ihr Gespür für ehrliche, fesselnde und einprägsame Melodien. Bild von well-known pix »Jaywalker«
 

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